Barfußlaufschuhe: Testsieger & empfehlenswerte Marken im Vergleich

Eine Frau läuft am Strand entlang.
Girl in a jacket Anzeige

Seit sich in der Läuferszene herumgesprochen hat, dass herkömmliche Laufschuhe mit ihren Dämpfungs- und Stützfunktionen mehr Schaden als Nutzen mit sich bringen, nimmt das Interesse an sogenannten Barfußlaufschuhen zu.

Aber warum genau sind Barfußlaufschuhe gesünder? Worauf muss man beim Umstieg auf Barfußlaufschuhe achten? Welche Barfußlaufschuhe sind für mich die richtigen? Welche Hersteller bieten überhaupt gute Barußschuhe zum Laufen an? Auf all diese Fragen erhältst du in diesem Artikel fundierte antworten.

Ranking: Unsere aktuellen Barfußlaufschuh-Testsieger

Hier siehst du, welche Barfußlaufschuhe wir ausführlich getesetet haben und dir guten Gewissens empfehlen können. Wenn du dich ganz ausführlich über einen bestimmten Schuh erkundigen willst, klick einfach den Link zu dem jeweiligen Testbericht.

Wenn du mehr zu den einzelnen Herstellern erfahren willst, dann scroll einfach weiter. Im Abschnit „Empfehlenswerte Hersteller“ findest du viele nützliche Info, die dir bestimmt bei deiner Kaufentscheidung helfen. Dort stellen wir dir auch noch viele weitere spannende Barfußschuhe vor.

ProduktInfoUnsere Bewertungzum Shop
Joe Nimble
Nimbletoes
  • Sohle: 4mm Vibram Gummisohle
  • Obermaterial atmungaktives Mesh
  • Gewicht: 215 g pro Schuh bei Größe 44
  • für Asphalt, feste Feld- und Waldwege
  • Barfußgefühl: intensiv
  • Preis: ab 160 €
5 out of 5 stars

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Leguano aktiv

  • Obermaterial: Mesh
  • Sohle: ca. 6mm aus sog.  LIFOLIT®
  • Barfußgefühl: intensiv
  • für Läufe auf festen Untergründen
  • Preis: ab 139,99 €
4.5 out of 5 stars

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Vivobarefoot Trail
Firm Ground


  • Obermaterial: aus recycelten PET-Flaschen 
  • Geeignet für Trailrunning, Laufen, Wandern
  • Sohle: 3mm Außensohle + mit 3mm Profil
  • Herausnehmbare Einlegesohle
  • Gewicht pro Schuh: 263 g (Gr. 42)
  • Barfußgefühl: intensiv bis moderat
  • Preis: ab 135 €
4.5 out of 5 stars

Testbericht folgt
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Vivobarefoot

Stealth



  • Obermaterial: atmungsaktives Airmesh
  • Sohle: 3 mm sog. Performance-Sohle
  • Gewicht: 200 - 250 g pro Schuh 
  • Barfußgefühl: sehr intensiv
  • für Läufe auf festen Untergründen
  • 100 % vegan
  • Preis: ab 135 €
4.5 out of 5 stars

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Xero Shoe Prio


  • Obermaterial: Mesh-Gewebe - 100% vegan
  • Sohle: 5,5 mm dünn
  • für Läufe auf festen Untergründen
  • Barfußgefühl: intensiv
  • Gewicht: 250 g pro Schuh Größe 44
  • Preis: ab 99.90 € /
4.3 out of 5 stars

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Merrell
Vapor Glove

  • Obermaterial: Mesh & TPU
  • Sohle: Vibram 6,5 mm 
  • Gewicht: ab 160 g
  • Barfußgefühl: sehr intensiv
  • für Läufe auf festen Untergründen
  • Preis: ab 100 € (Tipp: bei Amazon oft reduziert)
4 out of 5 stars

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Merrell 
Trail Glove

  • Obermaterial: Mesh und TPU
  • Sohle: Vibram Außensohle mit 3mm Profil
  • Gewicht: ca 220 g pro Schuh (Größe 44)
  • Barfußgefühl moderat
  • für Trail- & Straßenläufe
  • Preis: ab 120 Euro (bei Amazon oft reduziert)
4 out of 5 stars

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Empfehlenswerte Marken & Hersteller im Überblick

Barfußlaufschuhe von Joe Nimble

Joe Nimble ist aktuell unserer Meinung in Puncto Barfußlaufschuhe der empfehlenswerteste Hersteller. Auch wenn die Nimble-Laufschuhe vergleichweise teuer sind, ist das Geld unserer Erfahrung nach sehr gut angelegt. Neben der sehr guten Qualität und Verarbeitung haben wir das Gefühl, dass die Macher von Joe Nimble sich am meisten Gedanken machen:

Das beste und übersichtlichste Konzept: Bei Joe Nimble erhältst du zum Beispiel Barfußlaufschuhe mit verschiedenen Sohlenstärken sowie verschiedene Sohlen (Trail oder Straße) – je nach Untergrund und Anspruch. Egal ob Anfänger ode Fortgeschritten: Du kannst dir bei Joe Nimble also selbst aussuchen, wie intensiv das Barfußgefühl und damit die Belastung deiner Füße sein soll:

  • Wenn du also zu den Puristen zählst, viel um Untergrund spüren willst und ganz viel Flexibilität wünschst, dann ist das Modell Nimbletoes* mit seiner 4 mm Sohle für dich die richtige Wahl.
  • Gehörst du zu den erfahrenen und gut tranierten Trailrunnern, dann gibt dir der Nimbletoes Trail* mit seiner 6 mm Sohle etwas mehr Schutz vor den intensiven Belastungen im Gelände.
  • Gehörst zu denen, die generell etwas mehr Unterstützung durch den Schuh suchen, ohne das Lauferlebnis durch ein Übermaß an Dämpfung wie bei herkömmlichen Laufschuhen zu stören, dann ist der Joe Nimble Addict* mit seiner leicht dämpfenden 10 mm Sohle passend.

Natürlich kommen alle Laufschuhe ohne Sprengung aus (Stichwort: Nullabsatz-Prinzip) und sind sehr flexibel gebaut – egal wie dick die Sohle ist.

Konsequente Zehenfreiheit in Kombination mit toller Passform: Das Stichwort Zehenfreiheit ist bei Joe Nimble nicht nur eine leere Phrase, sondern wird auch konsequenter umgesetzt, als bei anderen Herstellern (z.B. Merrell Barefoot oder auch Leguano). In den Nimble-Lauschuhen haben deine Zehen also richtig viel Platz, sodass sich die Zehen deine Laufbewegungen ganz frei und natürlich unterstützten können.Gleichzeitig sitzen die Laufschuhe von Joe Nimble richtig gut an Ferse und Fußspann. Die Füße haben als bei deinem Lauftraining viel Halt, was bei dem weiten Schnitt im Vorfußbereich nicht bei jedem Hersteller der Fall ist.

Aktuelle Joe Nimble Barfußlaufschuhe im Überblick

Nimbletoes – Der Minimalste

  • Sohle: 4 mm Vibramsohle
  • Fußbett: 4 mm, herausnehmbar
  • Ideal für: Natural Running | Erfahrene Läufer(innen)
  • Preis: ab 160 €
  • Erhältlich bei joe-nimble.com*

Nimbletoes Trail – für Trailrunner

  • Sohle: 6 mm
  • Fußbett: 4 mm heruasnehmbar
  • Ideal für: Trail Running  & Wandern
  • Niveau: Erfahrene Läufer
  • Preis: ab 170 €
  • Erhältlich bei joe-nimble.com*

Joe Nimble Addict

  • Sohle:10 mm Michelin Sohle mit EVA-Zwischensohle
  • Fußbett: 6mm aus EVA + 3mm Fersenpolster
  • Ideal für: Asphaltläufe
  • Niveau : Anfänger(in) bis Athlet(in)
  • Preis: ab 174 €
  • Erhältlich bei joe-nimble.com*

zu den Joe Nimble Laufschuhen*    zu unserem Joe Nimble Markenportrait

Barfußlaufschuhe von Leguano

Zu den absoluten Klassikern unter den Barfußschuhen zählt die Marke Leguano, ein deutsches Unternehmen, dass vor allem auf Alltagsschuhe setzt.

Entsprechend ist die Auswahl an Barfußlaufschuhen sehr begrenzt. Es gibt sogar aktuell nur einen Barfußlaufschuh im Programm, der hat es aber unserer Meinung nach in sich: der Leguano aktiv*.

Den Leguano aktiv gibt es bei Leguano.eu* noch in vielen anderen Farben.

Wir haben den Leguano aktiv ausführlich getestet und unserer Meinung nach zählt er aktuell zu den vielfältigsten Sport-Barfußschuhen.

Hier die Vorteile im Überblick:

  • Gerade zum Laufen eignet sich der Schuh hervorragend.
  • Am besten gefällt uns der hohe Tragekomfort, die Schuhe fühlen sich einfach bequem an.
  • Auch die Passform und der gute Halt haben uns beim Leguano aktiv überzeugt.

Der einzige Kritikpunkt: Im Zehenbereich könnte der Barfußlaufschuh noch weiter geschnitten sein. Er ist zwar fußförmig geschnitten und bietet den Zehen wesentlich mehr Feiraum, als herkömmliche Laufschuhe. Falls du sehr weit gefächterte Füße hast und viel Wert auf Zehenfreiheit legst, dann könnte der Schuh dir allerdings zu eng sein.

Übrigens: Der Leguano aktiv kommt auch im Tischtennis-Leistungssport zum Einsatz. Hier erfährst du mehr.

Der Leguano aktiv im Überblick

  • Obermaterial: Mesh
  • Sohle: ca. 6 mm LIFOLIT®
  • Ideal für Asphalt & feste Wege
  • Niveau: Fortgeschrittene | Anfänger sollten langsam einsteigen
  • Preis: ab 139,99 €
  • Erhältlich bei Leguano.eu* & Amazon.de*

TIPP: Der Leguano aktiv* ist mit seiner 6 bis 8 mm dicken und sehr flexiblen Sohle ein Joggingschuh, der die Füße sehr fordert. Für Fortgeschrittene Barfußläufer ist das perfekt. Alle anderen sollten ihr Trainingspensum mit dem Leguano aktiv dosieren und nur langsam steigern.

zu den Angeboten*  mehr Infos zu Leguano

Barfußlaufschuhe von Merrell Barefoot

Bei der Outdoor-Marke Merrell handelt es sich nicht um einen reinen Barfußschuh-Spezialisten. Vielmehr hat Merrell im Zuge der Natural Running Bewegung auch eine Barefoot-Linie in ihre Produktportfolio aufgenommen.

Im Zentrum der Merrell-Barfoot-Reihe stehen dabei drei Modelle: Der Merrell Vapor Glove, der Merrell Trail Glove sowie der Merrell Bare Access.

Empfehlen können wir vor allem die ersten beiden Modelle (also Vapor Glove & Trail Glove). Der Bare Access geht uns vom Schnitt im Vorfußbereich zu sehr Richtung klassischem Laufschuh mit zu wenig Platz für die Zehen.

Merrell Vapor Glove

Lange gehörte der Vapor Glove zu einem meiner absoluten Lieblinge unter den Barfußlaufschuhen. Das ist ist in gewisser Weise auch immer noch so. Denn es gibt wohl kaum einen Laufschuh der in Sachen Preis-Leistungsverhältnis so gut abschneidet.

50%

(Letzte Aktualisierung am 25.11.2020 um 08:22 Uhr / * = Affiliate-Links / Bilder-Quelle: Amazon-Partnerprogramm)

Regulär kostet der Schuh etwa 100 Euro, was schon für einen Laufschuh ganz in Ordnung ist. Aber bei Amazon gibt es den Schuh sehr oft für viel weniger. Rabatte sind hier an der Tagesordnung.

Obwohl der Schuh also relativ preiswert ist, bekommst man trotzdem einen qualitativ hochwertiges Produkt mit einer robusten Vibram-Sohle und langer Haltbarkeit. Ich trage mein Modell mittlerweile fast vier Jahre regelmäßig!

Das Besondere am Vapor Glove: Der Schuh ist ein absoluter Minimalist unter den Barfußlaufschuhen. Konkret heißt das: er ist extrem leicht (180 Gramm pro Schuh) und mit einer dünnen, sehr flexiblen Sohle ausgestattet. Man kann den Schuh in die Hand nehmen und ihn wirklich in alle Richtungen beigen und drehen.

Falls du also Barfußlaufschuh-Einsteiger bist, solltest du es mit dem Vapor Glove langsam angehen lassen.

Der einzige Nachteil, den ich nach all den Jahren anbringen muss: Obwohl der Vapor Glove vorne wesentlich breiter ist, als herkömmliche Laufschuhe, könnte er für meinen Geschmack noch mehr Raum für die Zehen vertragen.  Ausführlich berichte ich über den Vapor Glove übrigens in meinem Testbericht!

Merrell Trail Glove

Der Merrell Trail Glove ist ein klassischer Trailrunning-Laufschuh. Er bietet vielmehr Stabilität als der Vapor Glove. Insgesamt müssen die Fußmuskeln im Trail Glove vergleichweise weniger arbeiten. Die Sohle ist zum Beispiel weniger flexibel, was auf Waldwegen mit vielen Steinen, Wurzeln und anderen Unebenheiten nicht unbedingt von Nachteil ist.

34%

(Letzte Aktualisierung am 15.11.2020 um 14:51 Uhr / * = Affiliate-Links / Bilder-Quelle: Amazon-Partnerprogramm)

Auffälligstes Merkmal ist die Sohle, die mit einem tieferen Profil ausgestattet ist und dadurch auf weichem Terrain mehr Halt bietet. Sobald es schlammig wird, hat man im Trail Glove also immernoch guten Grip.

Wie der Vapor Glove ist auch der Trail Glove in Sachen Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut. Auch dieses Modell gibt es bei Amazon oft unter dem regulären Preis von 120 Euro!

Willst du mehr zum Trail Glove wissen? Dann lies meinen ausführlichen Testbericht zum Trail Glove. 

Barfußlaufschuhe von Vivobarefoot

Vivobarefoot zählt in Sachen Barfußschuhe zu den führenden Marken. Ihre Ideen und Konzepte überzeugen viele Kunden, entsprechend beliebt sind „Vivos“ mittlerweile. Vivobarefoot überzeugt dabei nicht nur mit einer durchdachten Schuhtechnologie, sondern mit nachhaltiger und sozial fairer Produktion.

Im „Running Segment“ bietet Vivobarefoot drei Modelltypen an: den Vivobarefoot Stealth, den Primus Lite und die Vivobarefoot Primus Trail-Modelle.

Vivobarefoot Stealth

Der Vivobarefoot Stealth* ist DER Barfuß-Laufschuh unter den „Vivos“. Er ist nicht ganz so minimalistisch wie der Primus Lite und eignet sich daher auch besser für das Laufen auf längeren Strecken beziehungsweise für Anfänger und für etwas längere Trainingseinheiten. Danke der robusten Sohle eignet er sich vor allem für Läufe auf ebenen und festem Untergrund.

Die Schuhe wiegen zusammen etwa 500 Gramm und sind wie alle Vivos mit einer 3 Millimeter dünnen Außensohle ausgestattet, die auch vor spitzen Gegenständen schützt. Das Obermaterial besteht aus einem AirMesh-Gewebe.

Hier erfährst du übrigens mehr: Vivobarefoot Stealth im Test

  • Preis: ab 135,00 €
  • Obermaterial: Mesh-Gewebe aus recycelten PET-Flaschen
  • 100% vegan
  • Sohle: 3mm dünne Außensohle plus Einlegesohle

Primus Lite

Der Primus Lite* ist ein Laufschuh für schnelle Läufe auf harten Böden, also vornehmlich für das Laufen auf Asphalt. Er ist sehr minimalistisch konstruiert  also noch leichter und flexibler als der Stealth, und sollte von Barfußschuh-Anfängern nur zu kurzen Trainingseinheiten verwendet werden.

Das Obermaterial besteht aus einem flexiblen und dehnbaren Airmesh-Gewebe. Zehen und Füße können sich darin sehr flexibel bewegen. Mit gerade einmal 200 Gramm pro Schuh ist der Primus Road leichter als der Stealth. Die Außensohle ist mit 3 Millimetern sehr dünn und wie alle Vivos: durchstichfest.

Trail Firm Ground & Trail Soft Ground

Für alle, die etwas mehr Schutz beim Laufen auf Wald- und Feldwegen suchen, gibt es von Vivobarefoot auch Trail-Modelle. Genauer gesagt: den Vivobarefoot Primus Trail Soft Ground und den Primus Trail Firm Ground.

Der Trail Firm Ground* besitzt zusätzlich zu der 3 Millimeter dünnen Außensohle noch 3 Millimeter dicke Profilnoppen für einen besseren Halt.

Der Trailschuh eignet sich zudem auch wunderbar als Wanderschuh. Auch Läufe auf der Straße sind mit dem Trail Firm Ground kein Problem

Wer es besonders schlammig und dreckig beim Laufen liebt, der sollte sich an den Trail Soft Ground* halten. Die Sohle besteht aus einem besonders robusten Hartgummi. An der Außenseite der Sohle sorgen zusätzliche Noppen für noch mehr Stabilität.

(Letzte Aktualisierung am 23.11.2020 um 14:39 Uhr / * = Affiliate-Links / Bilder-Quelle: Amazon-Partnerprogramm)


Barfußlaufschuhe von Sole Runner

Sole Runner ist nicht nur Vorreiter, sondern auch Klassiker in Sachen Barfußschuhe. Dabei überzeugt Sole Runner mit einem zwar schlichten, gleichzeitig aber auch sehr eigenem Design. Das gilt auch für die Sole Runner-Laufschuhe. Denn klassische Laufschuhen gleichen Running-Schuhe von Sole Runner vom Look her nur bedingt.

Das bringt aber einen entscheidenden Vorteil mit sich: Viele Sole Runner Barfußschuhe lassen sich angesichts der Optik vielfältig nutzen, also nicht nur als Barfußlaufschuh, sondern zum Beispiel auch als Sneakers in der Freizeit.

Aus meiner Sicht kommen folgende zwei Modelle von Sole Runner als Barfußlaufschuhe besonders in Betracht: der Sole Runner FX Trainer und der T1 Allrounder.

Denken Sie daran: Steigen Sie in das Lauftraining mit Barfußlaufschuhen sachte ein. Ihre Füße brauchen auch bei Sole Runner etwas Zeit zur Gewöhnung an die neuen Belastungen.

Sole Runner FX Trainer  & T1 Allrounder

Der Sole Runner FX Trainer* ist ein Erfolgsmodell und wird mittlerweile in der dritten Generation hergestellt. Wie alle Sole Runner Modelle ist auch der FX Trainer ein sehr minimalistischer Barfußschuh. Die Sohle ist mit 2,5 Millimetern sehr dünn und vermittelt einen Bodenkontakt fast wie beim Barfußlaufen.

Im Zehenbereich ist der Schuh sehr weit geschnitten. Die Zehen können sich dadurch sehr frei bewegen, und die Laufbewegung beim Abdrücken und Aufsetzen ideal führen und abfedern. Allerdings eignet sich der weite Schnitt nicht gerade für Menschen mit sehr schmal geschnittenen Füßen.

Einen guten Halt gewährleistet das Verschlusssystem: Es kombiniert einen Klettverschluss mit einem Gummizug. So kann der Zug individuell an den Fuß angepasst werden. Das Obermaterial ist ein netzartiges, wasserabweisendes und atmungsaktives Gewebe.

Hervorzuheben ist sicherlich auch das geringe Gewicht: Mit circa 250 Gramm pro Paar sind sie deutlich leichter als zum Beispiel die Barfußschuhe von Vivobarefoot.

Der T1 Allrounder* unterscheidet sich vom FX Trainer nur in einem Merkmal: Die Schuhe sind köchelhoch und bieten etwas mehr Halt beim Laufen. Letztlich ist die Entscheidung zwischen den beiden Modellen eine Frage des Geschmacks.

(Letzte Aktualisierung am 23.11.2020 um 12:05 Uhr / * = Affiliate-Links / Bilder-Quelle: Amazon-Partnerprogramm)

Vibram FiveFingers

Die Vibram FiveFingers sind unter den Barfußschuhen die einzig wirklichen Zehenschuhe. Das Konzept hinter den Vibrams ist ganz einfach: Durch die Konstruktion mit einzelnen Boxen für jeden Zeh soll das Barfußlaufen in Schuhen maximal imitiert werden. Allerdings schätzt nicht jeder das Prozedere des An- und Ausziehens mit den Vibrams. Diejenigen, die es nicht stört, lieben die FiveFingers aber umso mehr (ausführliche Informationen zu Vibram und dem Konzept hinter den FiveFingers finden Sie hier).

Im Running Bereich bietet Vibram derzeit drei Modell an: Der V-Run*  ist dabei das Standardmodell, welches sich für alle eignet, die das Zehenschuh-Feeling auf der Straße erleben möchten. Der Seey LS Night wiederum richtet sich an alle, die abends gerne laufen und dabei gesehen werden möchten. Dafür sorgt das reflektierende Obermaterial.

Für Geländeläufe wurde der Vibram FiveFingers Spyridon MR* entwickelt. Die Vibram Sohle bietet zusätzlichen Grip auch in schwierigerem Gelände.

Vibram FiveFingers Damen Spyridon Mr Traillaufschuhe
Vibram Five Fingers V-RUN Damen Outdoor Fitnessschuhe,

(Letzte Aktualisierung am 23.11.2020 um 14:39 Uhr / * = Affiliate-Links / Bilder-Quelle: Amazon-Partnerprogramm)

Ratgeber: Welcher Barfußlaufschuh ist der Richtige für mich?

Es ist für Barfußschuh-Anfänger nicht ratsam, nur noch mit Barfußlaufschuhen zu trainieren und die herkömmlichen, gedämpften Laufschuhe sofort im Schrank stehen zu lassen.

Im Gegenteil: Am Anfang gilt, nur kurze Einheiten einzulegen und das Pensum Schritt für Schritt zu steigern. Nun stellt sich die Frage, welche Barfußlaufschuhe sich für Anfänger besonders eignen. Die Antwort ist: Fast alle, die auf dem Markt sind.

Sie müssen als Anfänger in Sachen Barfußlaufschuhen nur eines beachten: Je minimalistischer ihre Barfußschuhe sind, desto behutsamer sollten Sie Ihr Training gestalten.

Beispiel: Barfußlaufschuhe von Vivobarefoot, Sole Runner, Leguano oder Vibram FiveFingers zählen zu den Barfußschuhen, die den Füßen ein Maximum an Bewegungsfreiheit & Bodenkontakt bieten. Das heißt für ihr Training: Fuß- und Beinmuskeln werden maximal gefordert und belastet – eben fast wie beim Barfußlaufen. Mit diesen Schuhen ist es ratsam, Sie lediglich als Zweitschuhe ins Training zu integrieren und zu Beginn nur kurze Einheiten von 5 bis 10 Minuten zu laufen.

Etwas anders sieht es aus, wenn Sie sich für Minimalschuhe entscheiden, die noch über ein gewisses Maß an Dämpfung verfügen. Solche Schuhe werden auch als Natural Running Schuhe bezeichnet .

In solchen gedämpften Barfußlaufschuhen können Sie etwas zügiger in das Training einsteigen, als in sehr minimalistischen Barfußlaufschuhen. Beispiel: Wenn Sie dreimal pro Woche laufen gehen, können Sie zu Beginn eine Hälfte der Trainingseinheit mit dem Nike Free absolvieren – und mit der Zeit das Pensum steigern. Auf diese Art von Minimalschuhen gehe ich in diesem Artikel (mit Ausnahme des Nike Free) nicht näher ein. Bei Interesse finden Sie mehr Infos zu Natural Running Schuhen mit Modellen hier: Natural Running-Laufschuhe – Zwischen Barfußschuhen und klassischen Laufschuhen.

FAQs & Wissenswertes rund um Barfußlaufschuhe

Warum Barfußlaufschuhe?

Studien haben gezeigt, dass moderne Laufschuhe die Fuß-, Knie- und Hüftgelenke deutlich mehr belasten, als das Barfußlaufen – teilweise sogar um bis 38 Prozent. Das Problem: Wer ist in der heutigen Zeit schon gerne barfuß unterwegs? Zu groß ist die Gefahr vor Verletzungen durch Scherben, Hitze und Kälte.

Die Lösung: Um das Gefühl des Barfußlaufens auch in Schuhen zu ermöglichen, haben sich bestimmte Hersteller daran gemacht, qualitativ hochwertige Barfußschuhe zu entwickeln, die sich auch zum Laufen eignen: die sog. Barfußlaufschuhe.

Barfußlaufschuhe sind klassischen Laufschuhen in puncto Gesundheit überlegen

Barfußlaufschuhe sind klassischen Laufschuhen in puncto Gesundheit nachweislich in vielerlei Hinsicht überlegen. Sie schonen sie nicht nur unsere Gelenke, sondern tragen dazu bei, die Anfälligkeit für typische Laufverletzungen zu mindern.

Der Grund: Sie stärken sie die Fuß- und Beinmuskulatur und optimieren die sogenannte Sensomotorik, also das Zusammenspiel zwischen Muskeln Nerven.

Es hat sich außerdem gezeigt, dass sich die positiven Effekte auch auf die Laufeffizienz auswirken können. Der Laufstil wird nach einer gewissen Zeit in der Regel ökonomischer und effizienter. Das liegt daran, dass Barfußlaufschuhe den effektiveren und gesünderen Vor- beziehungsweise Mittelfußlaufstil begünstigen (und nicht wie klassische Laufschuhe den Fersenlauf).

Wodurch unterscheiden sich Barfußlaufschuhe von klassischen Laufschuhen?

Barfußlaufschuhe verzichten je nach Modell mehr oder weniger auf alle technologischen Feinheiten, mit denen klassische Laufschuhe ausgestattet sind. So fehlen zum Beispiel dämpfende Zwischensohlen und Elemente, die den Fuß in einem übertriebenen Maße stützen beziehungsweise halten (z.B. Pronationstützen).

Außerdem sind die Sohlen von Barfußlaufschuhen sehr dünn und flexibel. Sie lassen sich in der Regel in alle möglichen Richtungen verdrehen – im Gegensatz zu klassischen Laufschuhen, bei denen die Sohlen meist steif und unbeweglich sind. Der Fuß kann sich durch die bewegliche Sohle frei bewegen – ähnlich wie beim Barfußlaufen.

Auch das Obermaterial von Barfußlaufschuhen zeichnet sich in der Regel dadurch aus, dass es gut dehnbar ist und sich der Fußform und – viel wichtiger – der Fußbewegung anpassen kann. Bei klassischen Laufschuhen ist das Obermaterial hingegen meist starr und unbeweglich.

Einen guten Barfußlaufschuh erkennen Sie übrigens auch daran, dass er im Zehenbereich sehr weit geschnitten ist. Die Zehen, die beim Laufen eine wichtige Stütz- und Führungsfunktion einnehmen, können sich durch diesen Schnitt frei bewegen und die Laufbewegung dadurch gut koordinieren.


Barfußschuhe verfügen über eine dünne und flexible Sohle, die sich in alle Richtungen verdrehen lässt.Big Five: An diesen 5 Merkmalen erkennen Sie einen guten Barfußschuh


Was sollte man beim Laufen mit Barfußschuhen beachten?

Die allerwichtigste Regel beim Laufen mit Barfußlaufschuhen lautet: Steigen Sie langsam und behutsam in das Training mit Barfußlaufschuhen ein. Das gilt umso mehr, je weniger gut trainiert Sie sind. Aber auch gut trainierte Läufer sollten den Einstieg in das Barfuß-Laufschuh-Thema behutsam angehen.

Denn so wohltuend das Laufen mit Barfußschuhen für unsere Füße auch ist, birgt es gerade in der Anfangszeit auch die Gefahr, den Körper zu überlasten. Der Grund: Unser Körper ist es gewohnt, mit Schuhen zu laufen, die ihm viel Arbeit abnehmen.

Denn moderne Laufschuhe mit dämpfenden und stützenden Elementen schwächen unser ganz natürliches Dämpfungssystem aus Muskeln, Sehnen und Knochen. Einfach gesagt: Füße und  Beine sind es nicht mehr gewohnt, so viel beim Laufen zu arbeiten.

Sobald Sie in Barfußlaufschuhen unterwegs sind, ist das für unsere Fuß- und Beinmuskeln ungefähr so, als ob sie jahrelang auf der Couch gelegen hätten und nun auf einmal die großen Gewichte an der Kraftmaschine stemmen sollen. Überlastungsreaktionen sind hier vorprogrammiert, wenn man es übertreibt.

Studien: Umstellungsphase dauert mindestens 6 Monate

Studien haben gezeigt, dass der komplette Umstieg von klassischen Laufschuhen auf Barfußlaufschuhe mindestens ein halbes Jahr dauert. Aus persönlicher Erfahrung rate ich dazu, sogar noch mehr Zeit einzukalkulieren und sich auf neun Monate einzustellen.

Tipp: Sie müssen ihre „normalen“ Laufschuhe nicht verbannen

Je nachdem, zu welcher Läufergruppe Sie zählen, ist ein kompletter Umstieg auch nicht ratsam. Sie müssen ihre normalen Laufschuhe also nicht wegwerfen. Ganz im Gegenteil!


Eine Frau läuft am Strand entlang.Laufen mit Barfußschuhen: Tipps für Einsteiger


So sollten zum Beispiel Hobbyläufer mit einem mäßigen Trainingspensum (z. B. zweimal die Woche halbstündiges, langsames Laufen) einen Barfußlaufschuh eher als eine Art Krafttrainings-Gerät in das Lauftraining integrieren, um etwas für ihre Fußmuskeln zu tun.

Das kann beispielsweise so aussehen, dass Sie zwei- bis dreimal die Woche einfach 5 bis 10 Minuten mit den Barfußlaufschuhen eine Runde um den Block joggen. Oder die Schuhe nur zum Spazierengehen anziehen. Das reicht vollkommen aus, um den Füßen etwas Gutes zu tun.

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