Barfußlaufschuhe: Infos, Tipps & Marken-Vergleich

Dirk EichenlaubVeröffentlicht von

Seit sich in der Läuferszene herumgesprochen hat, dass herkömmliche Laufschuhe mit ihren Dämpfungs- und Stützfunktionen mehr Schaden als Nutzen mit sich bringen, nimmt das Interesse an sogenannten Barfußlaufschuhen zu.

Aber warum genau sind Barfußlaufschuhe gesünder? Worauf muss man beim Umstieg auf Barfußlaufschuhe achten? Welche Barfußlaufschuhe sind für mich die richtigen? Welche Hersteller bieten überhaupt gute Barußschuhe zum Laufen an?

Auf all diese Fragen erhalten Sie in diesem Artikel fundierte antworten.


Inhaltsverzeichnis

Einführung
> Warum Barfußlaufschuhe?
> Unterschied zu herkömmlichen Laufschuhen
> Tipps zum Einstieg
> Welcher Barfußschuhlaufschuh ist der richtige für mich?

Die besten Marken und Modelle unter der Lupe
> Merrell Barefoot
> Vivobarefoot
> Sole Runner
> Vibram FiveFingers
> Ballop
> Leguano


Warum Barfußlaufschuhe?

Studien haben gezeigt, dass moderne Laufschuhe die Fuß-, Knie- und Hüftgelenke deutlich mehr belasten, als das Barfußlaufen – teilweise sogar um bis 38 Prozent. Das Problem: Wer ist in der heutigen Zeit schon gerne barfuß unterwegs? Zu groß ist die Gefahr vor Verletzungen durch Scherben, Hitze und Kälte.

Die Lösung: Um das Gefühl des Barfußlaufens auch in Schuhen zu ermöglichen, haben sich bestimmte Hersteller daran gemacht, qualitativ hochwertige Barfußschuhe zu entwickeln, die sich auch zum Laufen eignen: die sog. Barfußlaufschuhe.

Barfußlaufschuhe sind klassischen Laufschuhen in puncto Gesundheit überlegen

Barfußlaufschuhe sind klassischen Laufschuhen in puncto Gesundheit nachweislich in vielerlei Hinsicht überlegen. Sie schonen sie nicht nur unsere Gelenke, sondern tragen dazu bei, die Anfälligkeit für typische Laufverletzungen zu mindern.

Der Grund: Sie stärken sie die Fuß- und Beinmuskulatur und optimieren die sogenannte Sensomotorik, also das Zusammenspiel zwischen Muskeln Nerven.

Es hat sich außerdem gezeigt, dass sich die positiven Effekte auch auf die Laufeffizienz auswirken können. Der Laufstil wird nach einer gewissen Zeit in der Regel ökonomischer und effizienter. Das liegt daran, dass Barfußlaufschuhe den effektiveren und gesünderen Vor- beziehungsweise Mittelfußlaufstil begünstigen (und nicht wie klassische Laufschuhe den Fersenlauf).

Wodurch unterscheiden sich Barfußlaufschuhe von klassischen Laufschuhen?

Barfußlaufschuhe verzichten je nach Modell mehr oder weniger auf alle technologischen Feinheiten, mit denen klassische Laufschuhe ausgestattet sind. So fehlen zum Beispiel dämpfende Zwischensohlen und Elemente, die den Fuß in einem übertriebenen Maße stützen beziehungsweise halten (z.B. Pronationstützen).

Außerdem sind die Sohlen von Barfußlaufschuhen sehr dünn und flexibel. Sie lassen sich in der Regel in alle möglichen Richtungen verdrehen – im Gegensatz zu klassischen Laufschuhen, bei denen die Sohlen meist steif und unbeweglich sind. Der Fuß kann sich durch die bewegliche Sohle frei bewegen – ähnlich wie beim Barfußlaufen.

Auch das Obermaterial von Barfußlaufschuhen zeichnet sich in der Regel dadurch aus, dass es gut dehnbar ist und sich der Fußform und – viel wichtiger – der Fußbewegung anpassen kann. Bei klassischen Laufschuhen ist das Obermaterial hingegen meist starr und unbeweglich.

Einen guten Barfußlaufschuh erkennen Sie übrigens auch daran, dass er im Zehenbereich sehr weit geschnitten ist. Die Zehen, die beim Laufen eine wichtige Stütz- und Führungsfunktion einnehmen, können sich durch diesen Schnitt frei bewegen und die Laufbewegung dadurch gut koordinieren.


Barfußschuhe verfügen über eine dünne und flexible Sohle, die sich in alle Richtungen verdrehen lässt.Big Five: An diesen 5 Merkmalen erkennen Sie einen guten Barfußschuh


Was sollte man beim Laufen mit Barfußschuhen beachten?

Die allerwichtigste Regel beim Laufen mit Barfußlaufschuhen lautet: Steigen Sie langsam und behutsam in das Training mit Barfußlaufschuhen ein. Das gilt umso mehr, je weniger gut trainiert Sie sind. Aber auch gut trainierte Läufer sollten den Einstieg in das Barfuß-Laufschuh-Thema behutsam angehen.

Denn so wohltuend das Laufen mit Barfußschuhen für unsere Füße auch ist, birgt es gerade in der Anfangszeit auch die Gefahr, den Körper zu überlasten. Der Grund: Unser Körper ist es gewohnt, mit Schuhen zu laufen, die ihm viel Arbeit abnehmen.

Denn moderne Laufschuhe mit dämpfenden und stützenden Elementen schwächen unser ganz natürliches Dämpfungssystem aus Muskeln, Sehnen und Knochen. Einfach gesagt: Füße und  Beine sind es nicht mehr gewohnt, so viel beim Laufen zu arbeiten.

Sobald Sie in Barfußlaufschuhen unterwegs sind, ist das für unsere Fuß- und Beinmuskeln ungefähr so, als ob sie jahrelang auf der Couch gelegen hätten und nun auf einmal die großen Gewichte an der Kraftmaschine stemmen sollen. Überlastungsreaktionen sind hier vorprogrammiert, wenn man es übertreibt.

Studien: Umstellungsphase dauert mindestens 6 Monate

Studien haben gezeigt, dass der komplette Umstieg von klassischen Laufschuhen auf Barfußlaufschuhe mindestens ein halbes Jahr dauert. Aus persönlicher Erfahrung rate ich dazu, sogar noch mehr Zeit einzukalkulieren und sich auf neun Monate einzustellen.

Tipp: Sie müssen ihre „normalen“ Laufschuhe nicht verbannen

Je nachdem, zu welcher Läufergruppe Sie zählen, ist ein kompletter Umstieg auch nicht ratsam. Sie müssen ihre normalen Laufschuhe also nicht wegwerfen. Ganz im Gegenteil!

So sollten zum Beispiel Hobbyläufer mit einem mäßigen Trainingspensum (z. B. zweimal die Woche halbstündiges, langsames Laufen) einen Barfußlaufschuh eher als eine Art Krafttrainings-Gerät in das Lauftraining integrieren, um etwas für ihre Fußmuskeln zu tun.

Das kann beispielsweise so aussehen, dass Sie zwei- bis dreimal die Woche einfach 5 bis 10 Minuten mit den Barfußlaufschuhen eine Runde um den Block joggen. Oder die Schuhe nur zum Spazierengehen anziehen. Das reicht vollkommen aus, um den Füßen etwas Gutes zu tun.


Eine Frau läuft am Strand entlang.Laufen mit Barfußschuhen: Tipps für Einsteiger


Welcher Barfußlaufschuhe ist der Richtige für mich?

Wie bereits beschrieben ist es für Barfußschuhe-Anfänger nicht ratsam, nur noch mit Barfußlaufschuhen zu trainieren und die herkömmlichen, gedämpften Laufschuhe im Schrank stehen zu lassen.

Im Gegenteil: Am Anfang gilt, nur kurze Einheiten einzulegen und das Pensum Schritt für Schritt zu steigern. Nun stellt sich die Frage, welche Barfußlaufschuhe sich für Anfänger besonders eignen. Die Antwort ist: Fast alle, die auf dem Markt sind.

Sie müssen als Anfänger in Sachen Barfußlaufschuhen nur eines beachten: Je minimalistischer ihre Barfußschuhe sind, desto behutsamer sollten Sie Ihr Training gestalten.

Beispiel: Barfußlaufschuhe von Vivobarefoot, Sole Runner, Leguano oder Vibram FiveFingers (s. unten) zählen zu den Barfußschuhen, die den Füßen ein Maximum an Bewegungsfreiheit lassen. Das heißt für ihr Training: Fuß- und Beinmuskeln werden maximal gefordert und belastet – eben fast wie beim Barfußlaufen. Mit diesen Schuhen ist es ratsam, Sie lediglich als Zweitschuhe ins Training zu integrieren und zu Beginn nur kurze Einheiten von 5 bis 10 Minuten zu laufen.

Etwas anders sieht es aus, wenn Sie sich für Minimalschuhe entscheiden, die noch über ein gewisses Maß an Dämpfung verfügen. Solche Schuhe werden auch als Natural Running Schuhe bezeichnet .

In solchen gedämpften Barfußlaufschuhen können Sie etwas zügiger in das Training einsteigen, als in sehr minimalistischen Barfußlaufschuhen. Beispiel: Wenn Sie dreimal pro Woche laufen gehen, können Sie zu Beginn eine Hälfte der Trainingseinheit mit dem Nike Free absolvieren – und mit der Zeit das Pensum steigern. Auf diese Art von Minimalschuhen gehe ich in diesem Artikel (mit Ausnahme des Nike Free) nicht näher ein. Bei Interesse finden Sie mehr Infos zu Natural Running Schuhen mit Modellen hier: Natural Running-Laufschuhe – Zwischen Barfußschuhen und klassischen Laufschuhen.

Barfußlaufschuhe von Merrell Barefoot

Bei der Outdoor-Marke Merrell handelt es sich nicht um einen reinen Barfußschuh-Spezialisten. Vielmehr hat Merrell im Zuge der Natural Running Bewegung auch eine Barefoot-Linie in ihre Produktportfolio aufgenommen.

Im Zentrum der Merrell-Barfoot-Reihe stehen dabei drei Modelle: Der Merrell Vapor Glove, der Merrell Trail Glove sowie der Merrell Bare Access.

Merrell Vapor Glove

Mein absoluter Liebling unter den Barfußlaufschuhen ist der Merrell Vapro Glove. Warum? Weil der Vapor Glove in Sachen Barfußgefühl und Tragekomfort für mich absolut Spitze ist.

Der Schub ist extrem leicht (180 Gramm pro Schuh) und mit einer dünnen, sehr flexiblen Sohle ausgestattet. Man kann den Schuh in die Hand nehmen und ihn wirklich in alle Richtungen beigen und drehen (ein Qualitätsmerkmal für einen guten Barfußschuh).

Außerdem ist die Sohle von Vibram sehr robust und mit einem guten Grip ausgestattet. Ausführlich berichte ich über den Vapor Glove übrigens in meinem Testbericht!

20%

(Letzte Aktualisierung am 29.08.2018 um 00:26 Uhr / * = Affiliate-Links / Bilder-Quelle: Amazon-Partnerprogramm)

Merrell Trail Glove

Der Merrell Trail Glove ist ein klassischer Trailrunning-Laufschuh. Er bietet vielmehr Stabilität als der Vapor Glove. Insgesamt müssen die Fußmuskeln im Trail Glove vergleichweise weniger arbeiten. Die Sohle ist zum Beispiel weniger flexibel, was auf Waldwegen mit vielen Steinen, Wurzeln und anderen Unebenheiten nicht unbedingt von Nachteil ist.

Auffälligstes Merkmal ist die Sohle die tiefer geschnitten ist und dadurch auf weichem Terrain mehr Halt bietet. Sobald es schlammig wird, hat man im Trail Glove also immernoch guten Grip. Wünschen Sie mehr Infos? Dann lesen Sie den ausführlichen Testbericht zum Trail Glove. 

46%

(Letzte Aktualisierung am 29.08.2018 um 14:36 Uhr / * = Affiliate-Links / Bilder-Quelle: Amazon-Partnerprogramm)

Merrell Bare Access

Das Merrell seiner ursprünglichen Laufschuh-Philosophie nicht ganz untreu geworden ist, beweißt der amerikanische Hersteller mit dem Bare Access*. Denn die Sohle des Bare Access ist mit 8 Millimetern für eine Barfußschuh recht dick (im Vergleich zu herkömmlichen Laufschuhen mit 15 Millimetern Sohlendicke aber immer noch dünn). Zudem ist die Sohle weniger flexibel und biegsam im Vergleich zum Vapor Glove.

Das ist nicht unbedingt ein Nachteil. Die etwas dickere Sohle bietet einfach einen zusätzlichen Dämpfungseffekt. Profitieren können davon vor allem Barfußlaufschuh-Anfänger und Hobbyläufer, die nach einer Phase des Umstiegs ihre normalen Laufeinheiten in Barfußschuhen absolvieren möchten.

Insgesamt ist der Bare Access ein Mittelding zwischen reinem Barfußlaufschuh und herkömmlichen Laufschuhen.

Hintergrundinformationen zu den Barfußschuhen von Merrell finden Sie übrigens hier: Merrell Barfußschuhe im Überblick

55%

(Letzte Aktualisierung am 29.08.2018 um 00:26 Uhr / * = Affiliate-Links / Bilder-Quelle: Amazon-Partnerprogramm)

Barfußlaufschuhe von Vivobarefoot

Vivobarefoot zählt in Sachen Barfußschuhe zu den führenden Marken. Ihre Ideen und Konzepte überzeugen viele Kunden, entsprechend beliebt sind „Vivos“ mittlerweile. Vivobarefoot überzeugt dabei nicht nur mit einer durchdachten Schuhtechnologie, sondern mit nachhaltiger und sozial fairer Produktion.

Im „Running Segment“ bietet Vivobarefoot drei Modelle an: den Vivobarefoot Stealth, den Primus Road und den Vivobarefoot Primus Trail.

Vivobarefoot Stealth

Der Vivobarefoot Stealth* ist DER Barfuß-Laufschuh unter den „Vivos“. Er ist nicht ganz so minimalistisch wie der Primus Road und eignet sich daher auch besser für das Laufen auf längeren Strecken beziehungsweise für Anfänger und für etwas längere Trainingseinheiten. Danke der robusten Sohle eignet er sich vor allem für Läufe auf ebenen und festem Untergrund.

Die Schuhe wiegen insgesamt etwa 500 Gramm und sind wie alle Vivos mit einer 3 Millimeter dünnen Außensohle ausgestattet, die auch vor spitzen Gegenständen schützt. Das Obermaterial besteht aus einem AirMesh-Gewebe.

(Letzte Aktualisierung am 28.08.2018 um 23:38 Uhr / * = Affiliate-Links / Bilder-Quelle: Amazon-Partnerprogramm)

Update: Den Stealth gibt es seit Neustem in der Swimrun-Edition* für alle, die auch bei Nässe und Kälte etwas mehr Schutz suchen als beim normalen Stealth. Das Obermaterial des Swimrun ist extrem wasserabweisendend, ein zusätzliche Thermo-Einlegesohle schützt im Herbst und Winter vor Kälte.

(Letzte Aktualisierung am 5.12.2018 um 20:26 Uhr / * = Affiliate-Links / Bilder-Quelle: Amazon-Partnerprogramm)

Primus Lite

Der Primus Lite* ist ein Laufschuh für schnelle Läufe auf harten Böden, also vornehmlich für das Laufen auf Asphalt. Er ist sehr minimalistisch konstruiert  also noch leichter und flexibler als der Stealth, und sollte von Barfußschuh-Anfängern nur zu kurzen Trainingseinheiten verwendet werden.

Das Obermaterial besteht aus einem flexiblen und dehnbaren Airmesh-Gewebe. Zehen und Füße können sich darin sehr flexibel bewegen. Mit gerade einmal 200 Gramm pro Schuh ist der Primus Road leichter als der Stealth. Die Außensohle ist mit 3 Millimetern sehr dünn und wie alle Vivos: durchstichfest.

(Letzte Aktualisierung am 28.08.2018 um 23:46 Uhr / * = Affiliate-Links / Bilder-Quelle: Amazon-Partnerprogramm)

Trail Firm Ground & Trail Soft Ground

Für alle, die etwas mehr Schutz beim Laufen auf Wald- und Feldwegen suchen, gibt es von Vivobarefoot auch Trail-Modelle. Genauer gesagt: den Vivobarefoot Primus Trail Soft Ground und den Primus Trail Firm Ground.

Der Trail Firm Ground* besitzt zusätzlich zu der 3 Millimeter dünnen Außensohle noch 3 Millimeter dicke Profilnoppen für einen besseren Halt.

Wer es besonders schlammig und dreckig beim Laufen liebt, der sollte sich an den Trail Soft Ground* halten. Die Sohle besteht aus einem besonders robusten Hartgummi. An der Außenseite der Sohle sorgen zusätzliche Noppen für noch mehr Stabilität.

29%

(Letzte Aktualisierung am 28.08.2018 um 23:46 Uhr / * = Affiliate-Links / Bilder-Quelle: Amazon-Partnerprogramm)


Barfußlaufschuhe von Sole Runner

Sole Runner ist nicht nur Vorreiter, sondern auch Klassiker in Sachen Barfußschuhe. Dabei überzeugt Sole Runner mit einem zwar schlichten, gleichzeitig aber auch sehr eigenem Design. Das gilt auch für die Sole Runner-Laufschuhe. Denn klassische Laufschuhen gleichen Running-Schuhe von Sole Runner vom Look her nur bedingt.

Das bringt aber einen entscheidenden Vorteil mit sich: Viele Sole Runner Barfußschuhe lassen sich angesichts der Optik vielfältig nutzen, also nicht nur als Barfußlaufschuh, sondern zum Beispiel auch als Sneakers in der Freizeit.

Aus meiner Sicht kommen folgende zwei Modelle von Sole Runner als Barfußlaufschuhe besonders in Betracht: der Sole Runner FX Trainer und der T1 Allrounder.

Denken Sie daran: Steigen Sie in das Lauftraining mit Barfußlaufschuhen sachte ein. Ihre Füße brauchen auch bei Sole Runner etwas Zeit zur Gewöhnung an die neuen Belastungen.

Sole Runner FX Trainer  & T1 Allrounder

Der Sole Runner FX Trainer* ist ein Erfolgsmodell und wird mittlerweile in der dritten Generation hergestellt. Wie alle Sole Runner Modelle ist auch der FX Trainer ein sehr minimalistischer Barfußschuh. Die Sohle ist mit 2,5 Millimetern sehr dünn und vermittelt einen Bodenkontakt fast wie beim Barfußlaufen.

Im Zehenbereich ist der Schuh sehr weit geschnitten. Die Zehen können sich dadurch sehr frei bewegen, und die Laufbewegung beim Abdrücken und Aufsetzen ideal führen und abfedern. Allerdings eignet sich der weite Schnitt nicht gerade für Menschen mit sehr schmal geschnittenen Füßen.

Einen guten Halt gewährleistet das Verschlusssystem: Es kombiniert einen Klettverschluss mit einem Gummizug. So kann der Zug individuell an den Fuß angepasst werden. Das Obermaterial ist ein netzartiges, wasserabweisendes und atmungsaktives Gewebe.

Hervorzuheben ist sicherlich auch das geringe Gewicht: Mit circa 250 Gramm pro Paar sind sie deutlich leichter als zum Beispiel die Barfußschuhe von Vivobarefoot.

Der T1 Allrounder* unterscheidet sich vom FX Trainer nur in einem Merkmal: Die Schuhe sind köchelhoch und bieten etwas mehr Halt beim Laufen. Letztlich ist die Entscheidung zwischen den beiden Modellen eine Frage des Geschmacks.

Sole Runner T1 Allrounder 3 Unisex-Erwachsene Hohe Sneakers
Sole Runner FX Trainer 3 Unisex-Erwachsene Sneakers
50% Sole Runner Pure 2 Unisex-Erwachsene Sneakers

(Letzte Aktualisierung am 2.11.2018 um 13:07 Uhr / * = Affiliate-Links / Bilder-Quelle: Amazon-Partnerprogramm)

Vibram FiveFingers

Die Vibram FiveFingers sind unter den Barfußschuhen die einzig wirklichen Zehenschuhe. Das Konzept hinter den Vibrams ist ganz einfach: Durch die Konstruktion mit einzelnen Boxen für jeden Zeh soll das Barfußlaufen in Schuhen maximal imitiert werden. Allerdings schätzt nicht jeder das Prozedere des An- und Ausziehens mit den Vibrams. Diejenigen, die es nicht stört, lieben die FiveFingers aber umso mehr (ausführliche Informationen zu Vibram und dem Konzept hinter den FiveFingers finden Sie hier).

Im Running Bereich bietet Vibram derzeit drei Modell an: Der V-Run*  ist dabei das Standardmodell, welches sich für alle eignet, die das Zehenschuh-Feeling auf der Straße erleben möchten. Der Seey LS Night wiederum richtet sich an alle, die abends gerne laufen und dabei gesehen werden möchten. Dafür sorgt das reflektierende Obermaterial.

Für Geländeläufe wurde der Vibram FiveFingers Spyridon MR* entwickelt. Die Vibram Sohle bietet zusätzlichen Grip auch in schwierigerem Gelände.

Vibram Fivefingers Spyridon Mr, Damen Traillaufschuhe
40% Vibram Five Fingers V-Run Damen Outdoor Fitnessschuhe,
12% Vibram Five Fingers V-RUN Herren Laufschuhe

(Letzte Aktualisierung am 2.11.2018 um 03:07 Uhr / * = Affiliate-Links / Bilder-Quelle: Amazon-Partnerprogramm)

Barfußlaufschuhe von Ballop

Ballop zählt unter den Barfußschuh-Herstellern sicherlich zu den günstigsten Anbietern. So erhält man Ballops bereits ab einem Preis von 35 Euro. Unter dem niedrigen Preis leidet die Qualität aber nur unwesentlich. Die Kundezufriedenheit ist hier in der Regel recht hoch, wobei man in Sachen Material und Langlebigkeit natürlich nicht die gleiche Qualität erwarten kann wie bei Schuhen von Vivobarefoot, Sole Runner oder Vibram.

Trotzdem sind Ballops eine sehr interessante Alternative gerade für Läufer, die lediglich einen Barfußschuh für kurze und intensive Trainingseinheiten suchen. Bei den Ballops handelt es sich nämlich um sehr flexible Barfußschuhe, die den Füßen viel Freiraum lassen – und sie entsprechend fordern.

Als Barfußlaufschuhe kommen in erster Linie die Ballop V2-Modelle* infrage, da sie mit einer recht stabilen Außensohle ausgestattet sind, welche auf Asphalt guten Schutz und Grip bietet. Ausführliche Infos zu den Barfußschuhen von Ballop finden Sie hier.

Ballop Barfußschuh Patrol V2
43% Ballop Barfußschuhe V2 Leaf Green
12% Ballop Barfußschuhe V2 Leaf Navy

(Letzte Aktualisierung am 2.11.2018 um 13:07 Uhr / * = Affiliate-Links / Bilder-Quelle: Amazon-Partnerprogramm)

Barfußlaufschuhe von Leguano

Zu den absoluten Klassikern unter den Barfußschuhen zählt die Marke Leguano, ein deutsches Unternehmen, das mit einer Art Sockenschuh eine Erfolgsgeschichte schreibt. Dieser spezielle Schuh – der Leguano Classic* –  besteht aus einem sehr flexiblen Obermaterial, das sich wie eine Socke an den Fuß anpasst. Die Sohle ist sehr flexibel und in unzählige kleine Noppen gegliedert, wodurch der Fuß wie beim Barfußlaufen aufsetzen und abrollen kann.

Mittlerweile bietet Leguano aber auch einen Barfußschuh an, der im Design einem „normalen“ Schuh gleicht: den Leguano aktiv*. Dieses Modell ist von Leguano vor allem für sportliche Aktivitäten konzipiert worden.

Die Leguanos sind in Sachen Verarbeitung und Qualität sehr beliebte Barfußschuhe. Allerdings ist das Design nicht jedermanns Sache. In puncto Laufen richten sich die Leguanos vor allem an Läufer, die für ihr Training das pure Barfußgefühl in Schuhen suchen.

leguano Classic Schwarz | Barfußschuhe | Die Barfuß-Socken für Kinder, Damen und Herren
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leguano Aktiv lavaschwarz – der Sportliche Barfußschuh

(Letzte Aktualisierung am 29.08.2018 um 14:56 Uhr / * = Affiliate-Links / Bilder-Quelle: Amazon-Partnerprogramm)

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