Barfuß-Sandalen: Empfehlenswerte Marken & Modelle

Dirk EichenlaubVeröffentlicht von

Barfuß-Sandalen, auch Huarache Sandale genannt, erfreuen sich im Zuge der Barfußschuh-Bewegung immer größerer Beliebtheit. Barfuß-Sandalen bestehen im Grunde aus einer sehr dünnen und flexiblen Sohle sowie einem Schnürsystem, das lediglich dazu dient, die Sohle am Fuß zu halten.

Unterschied zu normalen Sandalen

In der dünnen und flexiblen Sohle besteht der wesentliche Unterschied zwischen Barfuß-Sandalen und „normalen“ Sandalen, deren Sohlen eher starr und unbeweglich sind (wie beispielsweise bei Sandalen von Teva).

Diese Flexibilität sorgt für ein barfußähnliches Gefühl beim Gehen und Laufen. Die einzige Funktion, welche die Sohle bei Barfuß-Sandalen noch übernimmt, besteht darin, die Füße vor Verletzungen durch spitze Gegenstände oder heiße Untergründe zu schützen.

Der Vorteil von Barfuß-Sandalen liegt also in erster Linie darin, dass sie einem das Barfußlaufen mit einem gewissen Maß an Schutz ermöglichen. So kann man auch bei sehr hohen Temperaturen quasi barfuß über Asphalt oder heißen Sand gehen, ohne sich dabei die Füße zu verbrennen.

Ein weiterer Vorteil: Durch die dünne und flexible Sohle lassen sich Barfuß-Sandalen noch besser als Barfußschuhe zusammenrollen und platzsparend im Gepäck verstauen. Unterwegs ist es dann kein Problem, die Barfuß-Sandale schnell auszupacken und anzuziehen.

Wissenswertes zur Geschichte der Barfuß-Sandalen:

Die Bezeichnung der Barfuß-Sandalen als sogenannte Huarache Sandale stammt im Übrigen von dem mexikanischen Volk der Tarahumara. Die Tarahumara sind dafür berüchtigt, ihre Jagdopfer zu Tode zu hetzen.

Die Tarahumara sind wahre Langläufer, sie legen gut und gerne 100 bis 200 Kilometer am Tag zurück, wenn Sie auf Beutefang gehen. Und das ohne Laufschuhe, die mit Dämpfung und Stützen ausgestattet sind. Sondern lediglich in Sandalen aus Gummisohlen und Lederriemen, den typischen Huarache Sandalen.

Roll up: Die Barfuß-Sandale von Lizard

Der italienische Outdoor-Spezialist Lizard hat mit dem Roll up* eine Barfuß-Sandale im Programm, die mit 4 Millimiter Sohlendicke zu den puristischsten auf dem Markt zählt. Die Sohle ist aus Gummi und bietet durch ihre Rutschfestigkeit einen guten Halt auch auf glatten Untergründen.

Die Roll up-Sandale kann durch die Riemenfixierung optimal am Fuß angepasst werden. Das Schnürsystem besteht dabei aus einer elastischen Kordel und einem Kordelstopper. Die Sandale ist in Sachen Barfußgefühl nicht nur wegen der dünnen Sohle sehr empfehlenswert. Auch in puncto Gewicht ist sie mit 100 Gramm pro Sandale ein wahres Leichtgewicht und hängt nicht wie ein Klotz am Bein.

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(Letzte Aktualisierung am 29.08.2018 um 12:16 Uhr / * = Affiliate-Links / Bilder-Quelle: Amazon-Partnerprogramm)

Luna Sandals: Barfuß-Sandalen zum Laufen und für den Alltag

Luna Sandals

Luna ist ein amerikanischer Hersteller, der sich auf die Produktion von Outdoor-Barfußsandalen spezialisiert hat.

Das Herzstück der Luna Sandals* ist die Sohle. Sie stammt vom italienischen Hersteller Vibram, ist sehr flexibel und wird in verschiedenen Sohlendicken angeboten. Die Spanne reicht dabei von 7 Millimeter bis 15 Millimeter.

Sandalen mit einer Sohlendicke ab 12 Millimeter bewegen sich allerdings in einem Graubereich (auch wenn die Sohlen relativ flexibel sind). Denn um ein barfußähnliches Gefühl zu erzeugen und entsprechend eine Aktivierung der Fußmotorik zu provozieren, ist eine dünne Sohle eine wichtige Voraussetzung.

Deshalb ist unsere Empfehlung: Falls Sie sich für eine Luna-Sandale entscheiden, achten Sie darauf, dass die Sohlendicke nicht über 12 Millimeter liegt. Infrage kommen diesbezüglich zum Beispiel die Modelle: Mono* (10mm), Venado* (7mm) und Oso* (11mm).

Der Vorteil der Luna Sandals: Sie lassen sich für alle möglichen Aktivitäten nutzen. Die hochwertige Vibram-Sohle leistet beim Laufen, Wandern oder Spazieren auf Asphalt gute Dienste.

In Sachen Material und Verarbeitung lassen die Luna Sandals nichts zu wünschen übrig. Allerdings ist der Preis (ab 100 Euro) für eine Luna Sandale dafür auch etwas höher.

Ausführliche Informationen zu den Barfußsandalen von Luna finden Sie hier: Luna Sandals – Barfusandalen mit Kultstatus

Erhältlich sind Luna Sandals im Webshop von GoFree-Concepts*

Xero Shoes

Ähnlich wie Luna genießt auch Xero Shoes in der Barfußschuhszene eine Art Kultstatus. Deren Bekanntheitsgrad fußt heute noch auf der ersten Barfußsandale, mit der Xero 2009 auf dem Markt ging. Die Idee für diese Sandale war so einfach wie genial: Der Käufer erhält eine vorgefertigte Sohle von Vibram sowie eine Schnürung geliefert. Mithilfe einer Anleitung baut er sich aus diesen zwei Teilen selbst eine Barfußsandale, die fest am Fuß sitzt und sich fürs Gehen, Joggen und Laufen genauso eignet wie fürs Wandern und Trekken.

Diese Do It Yourself-Sandale verkauft Xero auch heute noch. Mittlerweile hat der amerikanische Hersteller die Angebotspalette in Sachen Barfußsandalen verbreitert. Wer nicht auf selber machen steht, erhält fertige Sandalen mit einem modernen Bindungssystem, das leicht und flexibel zu verstellen ist. Das Angebot gliedert sich in drei Kategorien. Sportsandalen, Huarache-style Sandalen und Do It Yourself-Sandalen.

Das Herzstück der Xero Barfußsandalen ist bei allen Modellen die eigens entworfene Sohle. Sie zeichnet sich durch eine hohe Flexibilität und Leichtigkeit aus. Die Sohlendicke liegt je nach Modell zwischen 5,5 (Z-Trail-Modell) und 10 Millimetern (Z-Trek). Ein authentisches Barfußgefühl ist dank dieser Eigenschaften garantiert.

Ausführliche Informationen zu den Barfußsandalen von Xero Shoes finden Sie hier.

Klicken Sie hier, um sich die Sandalen von Xero Shoes im Webshop anzuschauen

Eclipse – Die Barfuß-Sandale von Vivobarefoot

Vivobarefoot Eclipse

„Finsternis“ (engl. eclipse) ist der Name, den Vivobarefoot* seiner Barfußsandale gegeben hat. Dabei kann man in dieser Sandale das genaue Gegenteil erleben: Sonne und Fußfreiheit.

Besonders hervorzuheben ist der anatomische Schnitt der Eclipse-Sandale*. Denn im Zehenbereich ist die Sohle so geschnitten, wie es die Natur vorgesehen hat: eben sehr weit (und damit noch weiter, wie ich es von anderen Vivobarefoot-Schuhen gewohnt bin).

Einen festen Halt finden die Schuhe durch ein praktisch verstellbares Riemensystem, dass man am Fußrücken und an der Ferse mit einem Klettverschluss schließt.

Egal ob kräftige oder schlanke Füße: Die Sandalen lassen sich also ganz individuell einstellen, sodass sie um das Fußgelenk herum fest sitzen und gleichzeitig den Zehen maximale Bewegungsfreiraum lassen.

Die Sohle aus abriebfestem Hartgummi ist lediglich 5mm dünn, ermöglicht einen intensiven Kontakt zum Boden und schützt gleichzeitig vor allen Gefahren, die auf dem Boden Lauern.

Das Gewicht liegt zwischen 180 und 230 g, je nachdem, welche Größe Sie wählen. Damit gehört die Eclipse-Sandale von Vivobarefoot nicht gerade zu den leichtesten Barfußsandalen. Im Vergleich zu „normalen“ Sandalen ist sie aber immernoch ein Leichtgewicht.

Und hier nochmal alle wichtigen Fakten zur Eclipse-Sandale von Vivobarefoot:

  • Sohle 5mm
  • Gewicht: Größe 42 230g / Größe 37 180g
  • Verschlusssystem: Klettverschluss
  • 100% vegan

Kaufen können Sie die Barfuß-Sandale Eclipse entweder bei Amazon oder direkt im Webshop von Vivobarefoot*

Wenn Sie mehr über Vivobarefoot lesen möchten, dann klicken Sie hier.

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Elara – Die schicke Barfuß-Sandale von Sole Runner

Sole Runner zählt unter den Barfußschuh-Marken zu denen, die auf eine sehr minimalistische Bauweise setzen. Mit dem Modell Elara* steigt Sole Runner nun auch in das Segment der Barfuß-Sandalen ein, allerdings nur für Frauen.

Die die Elera Sandale besticht vor allem durch schlichte Eleganz und lässt sich zum femininen Outfit wunderbar tragen. Die Riemen bestehen aus schwarzem Velour-Ziegenleder. Halt gibt ein Knöchelriemen mit Klettverschluss. Wie bei allen Barfußschuhen von Sole Runner garantiert auch die Barfuß-Sandale mit einer Sohlendicke von 2,5 Millimeter einen optimalen Bodenkontakt für ein gutes Barfußgefühl.

(Letzte Aktualisierung am 29.08.2018 um 06:46 Uhr / * = Affiliate-Links / Bilder-Quelle: Amazon-Partnerprogramm)

Barfuß-Sandalen von So Danca

Noch puristischer als die Lizard-Sandale ist die Halbsandale von So Danca*. Sie wird mit einem Lederriemen am Fuß befestigt, bietet allerdings keine richtige Sohle im herkömmlichen Sinne. Denn die So Danca-Sohle bietet nur Schutz im Bereich des Fußballens und des Mittelfußes. Ferse und Zehen sind frei und haben direkten Bodenkontakt.

Es werden also nur die Bereiche besonders geschützt, die beim unter Barfußläufern bevorzugten Laufstil, dem Vorfußlaufen, beansprucht werden. Denn anders als beim Fersenlaufen, setzt man beim Vorfußlaufen mit dem Fußballen zuerst auf und rollt über diesen wieder ab. Wer mit der So Danca-Sandale also Laufen möchte, sollte auch seinen Laufstil Richtung Vorfußlaufen anpassen!

Wer das Vorfußlaufen aber beherrscht, gerne barfuß läuft aber im Ballenbereich etwas Schutz haben möchte, der kann mit dieser Sandale auch Laufen gehen. Beliebt ist die Barfuß-Sandale von So Danca übrigens auch bei Tänzern (insbesondere Ballet), da man bei vielen Tanzstilen viel über den Vorfuß gleitet.

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Die minimalistischste Sandale überhaupt: Der Ballenschutz

Wem die lyrische Barfuß-Sandalen von So Danca noch nicht puristisch genug ist, der findet vielleicht in den Modellen So Danca Cats Pow* und Capezio H07* seinen Spaß. Hierbei handelt es sich eigentlich weniger um eine Sandale als vielmehr um ein Stück Leder, das um den Fußballen gelegt und mit einem Nylon-Klettverschluss am Fuß befestigt wird. Diese Halbsandalen stammen übrigens aus dem Ballet, lassen sich aber für Barfußläufer auch zum Barfußlaufen verwenden.

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