Bänderriss

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Nur einmal kurz mit dem Fuß umgeknickt – aber der scharfe Schmerz deutet es schon an: Bänderriss. Ein Bänderriss bezeichnet den vollständigen Abriss eines Gelenkbandes. Im Gegensatz zu einer Zerrung, die eine Überdehnung des Bandes bedeutet. Sportler, die sich einen Bänderriss zugezogen haben, müssen eine längere Pause einkalkulieren.

Kann ich einem Bänderriss vorbeugen?

Ein Bänderriss kommt am häufigsten in den Fuß- oder Kniegelenken vor und basiert auf einer Fehlbewegung des Gelenks, etwa dem Umknicken. Einem Bänderriss zu 100 Prozent vorbeugen ist daher nicht möglich. Verringern kann man die Gefahr durch gründliches Aufwärmen.

Auch feste Schuhe können dabei helfen, das Gelenk zu stabilisieren und so einem Bänderriss vorzubeugen. Wer weiß, dass er empfindliche Gelenke hat, kann gegebenenfalls zu Tape-Band greifen und den Gelenken so mehr Halt verschaffen. Eine Garantie, durch diese Vorsichtsmaßnahmen keinen Bänderriss zu erleiden, gibt es aber nicht.

Welche Symptome deuten auf einen Bänderriss hin?

Schmerzen – was für Zerrungen gilt, gehört auch zu den Symptomen eines Bänderrisses. Gerade in der Akutphase schmerzt das betroffene Gelenk stark und schwillt an. Sind Blutgefäße verletzt, kann es zu einem Bluterguss kommen. Die schmerzen sind am stärksten bei Druck und Bewegung – man kann das Gelenk nicht mehr richtig belasten.

Die Stärke der Schmerzen sagt nicht unbedingt etwas über die schwere der Verletzung aus. Es kann durchaus sein, dass eine Bänderdehnung schmerzhafter ist, als ein Bänderriss. Die Symptome der Verletzungen sind sich ohnehin sehr ähnlich, weshalb der Laie oft nicht erkennen kann, ob das Band tatsächlich gerissen oder nur überdehnt ist.

Diagnose und Therapie bei Bänderriss

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Die sichere Diagnose Bänderriss kann nur der Arzt stellen, da wie erwähnt die Symptome von Bänderdehnung und Bänderriss fast identisch sind. Da bei einem Bänderriss das Gelenk deutlich mehr Beweglichkeit aufweist, hilft schon eine körperliche Untersuchung für die Diagnose des Bänderrisses. Das kann bei gerade erfolgter Verletzung schon einmal schmerzhaft sein.

Besteht die Gefahr, dass auch Knochen betroffen sind, macht der Arzt eine Röntgenaufnahme. Eine Kernspintomographie stellt die Bänder sehr deutlich dar. Sie ist jedoch nur nötig, wenn der Arzt einen komplizierten Krankheitsverlauf befürchtet.

Die Therapie des Bänderrisses richtet sich nach der Schwere der Verletzung. Normalerweise ist die Bänderriss-Therapie konservativ, das heißt, eine Operation ist nicht nötig. Bei der konservativen Therapie wird das betroffene Gelenk mithilfe einer Schiene ruhiggestellt. Diese Schiene muss in den meisten Fällen bis zu sechs Wochen getragen werden, damit der Bänderriss ausheilt.

Zusätzlich kann der Arzt Physiotherapie oder Salben verordnen. Bei dieser Therapie-Methode kommt es zu einer narbigen Verheilung des betroffenen Bands. Die vernarbten Bänder können aber im Normalfall ihre ursprüngliche Funktion wieder problemlos übernehmen. Sind mehrere Bänder gerissen oder sind Knorpelteile mitbetroffen, kommt der Patient nicht um eine OP herum.

Auch, wenn Leistungssportler betroffen sind, raten Ärzte öfter zu einer Operation. Auch nach einem operativen Eingriff wird das Gelenk noch für sechs Wochen ruhiggestellt.

Wann darf ich nach einem Bänderriss wieder Sport treiben?

Bei einem komplikationslosen Verlauf ist Sport nach einem Bänderriss nach etwa drei Monaten wieder möglich. Leistungssportler müssen mitunter bis zu sechs Monate pausieren, bis sie wieder voll belastbar sind. Schon nach Ende der Ruhigstellung kann das Gelenk nach Rücksprache mit dem Arzt wieder leicht belastet werden.

Nach einem Bänderriss sollte mit Sport langsam begonnen und die Leistung stufenweise gesteigert werden. Auf keinen Fall sollte man die Schmerzen mit Medikamenten unterdrücken, um sich früher wieder bewegen zu können. Der Schmerz ist ein Signal des Körpers, dass die Belastbarkeit noch nicht wieder gegeben ist. Die genannten Zeiten sind Richtwerte – in jedem Fall sollte eine Entscheidung mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden.

 

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