Training auf dem Laufband

Gewitter, Dunkelheit, ein Schneesturm – es gibt durchaus Bedingungen, die das Laufen draußen ungemütlich oder sogar gefährlich werden lassen. Ein Laufband kann daher eine sinnvolle Alternative sein. Aber für wen lohnt sich die Anschaffung, und was muss ich beim Kauf beachten?

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Für wen macht es Sinn, ein Laufband anzuschaffen?

Ein Laufband lohnt sich definitiv nur, wenn Sie Ihren Sport das ganze Jahr über betreiben. Denn vor allem in der kalten Jahreszeit können Dunkelheit oder Glatteis den Spaß am Training verderben. Ein Laufband hat an solchen Tagen den Vorteil, dass Sie nicht auf das gewohnte Pensum verzichten müssen, sich aber sicher fortbewegen können.

Interessant kann die Anschaffung zudem für ambitionierte Sportler sein, die das Gerät für gezielte Einheiten nutzen wollen. Beispiele sind Tempotraining oder Bergläufe – es gibt keinen Rückweg bergab, der die Gelenke stark belastet.

Als dritter Einsatzbereich ist der sanfte Wiedereinstieg nach einer Verletzung zu nennen: Die Bewegungen auf dem Laufband sind sehr gleichmäßig, der Untergrund ist frei von Stolperfallen, und Sie können jederzeit aufhören. Zu guter Letzt können Eltern auf diese Weise ihre Kinder im Auge behalten, ohne auf Sport verzichten zu müssen.
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Ein Laufband hat auch Nachteile

Der erste Nachteil ist offensichtlich: Die Anschaffung eines vernünftigen Laufbandes ist teuer. Für ein Neugerät müssen Sie 700 Euro oder mehr auf den Tisch legen. Zudem brauchen selbst hochklappbare Versionen ausreichend Platz, und sie sind für Mietwohnungen völlig ungeeignet, weil sie viel Lärm machen – das Vibrieren der Fläche überträgt jeden Ihrer Schritte ins ganze Haus.

Auch aus physiologischer Sicht ist ein Laufband nur eingeschränkt zu empfehlen. Denn die Bewegungen sind gleichförmiger als in der Natur, weswegen die Muskeln einseitiger belastet werden.

Zudem ist die Abstoßkraft eine andere – da der Boden sich unter Ihnen bewegt, müssen Sie den Körper nicht nach vorne wuchten. Wer sich auf einen Wettkampf vorbereiten will, sollte also unbedingt Läufe auf dem Gerät mit Einheiten auf freier Strecke kombinieren.
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Tipps für die Anschaffung eines Laufbandes

Natürlich werden Sie auf dem Markt ein günstiges Laufband finden – in der Regel lässt die Qualität aber zu wünschen übrig. Billige Angebote zeichnen sich häufig unter anderem durch eine zu kurze Fläche aus. Sie sollte mindestens 1,30 Meter betragen, damit auch schnelle Einheiten mit großen Schritten möglich sind.

Apropos schnell: Das Gerät sollte eine Geschwindigkeit von 16 Stundenkilometern schaffen (2 PS). Sinnvoll ist zudem die Möglichkeit, verschiedene Grade von Steigungen einzustellen. Ein Laufband dieser Kategorie verfügt grundsätzlich auch über einen eigenen Computer, in dem Sie Trainingsprogramme speichern können.

Achten sollten Sie zudem auf die Verarbeitung. Eine Leichtbauweise wird Ihren Schritten nicht lange standhalten. Sinnvoller ist es daher, auf Angebote zu achten oder ein gutes Modell gebraucht zu kaufen.

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Das Laufband richtig nutzen

Wie bereits erwähnt, sollten Sie nach Möglichkeit zwischen Training auf dem Laufband und auf freier Strecke abwechseln. Ob Sie dann auf dem Gerät ein festes Programm wählen oder das Tempo nach Lust und Laune verändern, ist Geschmackssache. In keinem Fall dürfen Sie sich zu dogmatisch an eine Voreinstellung halten.

Sie haben einen schlechten Tag, und das Laufen fällt Ihnen schwerer als sonst? Dann passen Sie Steigungen und Tempo manuell an. Das würden Sie draußen nämlich ganz automatisch machen. Falls Sie sich auf einen Wettkampf vorbereiten möchten, sollten Sie die zusätzlichen Features Ihres Laufbandes nutzen, etwa das Training über Pulskontrolle oder Leistungsstatistiken.

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