Mizuno BE: Die Sohle macht den Unterschied

Mit Mizuno BE hat der japanische Sportartikelhersteller Mizuno ebenfalls einen Schuh im Programm, der das Barfußlaufen weitgehend zulässt. Seine Sprengung liegt bei 6 Millimetern. Die Sohlenkonstruktion macht den Untergrund gut spürbar und ermöglicht den Zehen große Bewegungsfreiheit. Das Modell stützt kaum und ist daher eher ein Trainingsgerät denn ein klassischer Laufschuh.

Beim Mizuno BE dreht sich alles um die Sohle

Das Sohlen-System des Mizuno BE* beginnt mit der Einlegesohle, die sich durch eine Vertiefung auszeichnet: Sie beginnt kurz vor den Zehen und soll Bewegungsfreiheit in alle Richtungen ermöglichen – wie die meisten Barfußschuhe ist auch der Mizuno BE im Zehenbereich besonders breit gearbeitet. Entwickelt wurde das Modell nach Erforschung der traditionellen japanischen Waraji-Sandalen, die ein verkürztes Fußbett haben.

Bei der Zwischensohle kommt mit dem patentierten Material AP+ eine sehr leichte Dämpfung zum Einsatz, die jedoch das Gefühl für den Untergrund nicht mindert. Denn der Mizuno BE ist nur mit einer dünnen Gummischicht ausgestattet und nicht mit einer stabilen Außensohle. Sie ist wiederum im gleichen Bereich unterbrochen, in dem sich auch die Vertiefung der Einlegesohle befindet.

Im vorderen Bereich wurde das Gummi in Form von Zehenpads gegossen, besitzt aber kein strukturiertes Profil. Die Fersenkappe ist dem Fettkissen des Fußes nachempfunden und soll eine natürliche Dämpfung ermöglichen. Gleichzeitig ist sie hinten nicht sehr weit hochgezogen, trägt also wenig zur Stabilität bei. Die Sprengung des Mizuno BE liegt bei 6 Millimetern. Das Obermaterial besteht aus synthetischem Wildleder mit Mesh-Einsätzen.

Der Mizuno BE als Trainingsschuh oder für den Alltag

Der Mizuno BE* wird vom Hersteller ausdrücklich nicht zum Joggen empfohlen, sondern als Schuh, mit dem man im Alltag quasi nebenbei die Muskulatur aktivieren könne. Tatsächlich ist das Modell sehr puristisch gearbeitet, kann aber durchaus für kürzere Laufeinheiten oder Technik-Trainings auf gleichmäßigem Boden genutzt werden.

Das gilt jedoch nur für Sportler, die bereits Erfahrung mit Barfußschuhen haben. In jedem Fall ist es empfehlenswert, den Mizuno BE anfangs nur wenige Minuten zu tragen und die Dauer dann langsam zu steigern. Zudem bietet sich Mittelfuß- oder Vorderfußlaufen an, weil die geringe Fersendämpfung automatisch dazu verleitet, den Schwerpunkt für Gewicht und Auftritt nach vorne zu verlagern.

Gute Testergebnisse für den Mizuno Be

Der Mizuno BE* hat als erster Barfußschuh des japanischen Sportartikelherstellers viel Aufmerksamkeit erfahren und ist sowohl auf den einschlägigen Laufportalen als auch in Magazinen wie Running, Outdoor, Triathlon und Trail getestet worden – durchweg mit gutem Ergebnis. Bestätigt wird seine Eigenschaft, die Muskulatur zu fordern. Die Sportredakteure schätzen ihn zudem als durchaus tauglich für kurze Trainingsläufe ein.

(Letzte Aktualisierung am 28.06.2022 um 22:57 Uhr / * = Affiliate-Links / Bilder-Quelle: Amazon-Partnerprogramm)

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